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« Abendmagazin » Nachrichten aus der Scheinwelt: Sooperradio 2026 #136

Donnerstag, 14.05.2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
2026-05-14 19:00:00 2026-05-14 20:30:00 Pi Radio
Was ist denn hier los? Der Versuch unsere Radiomacher in Zeiten der Krise ins Radio zu kommen. Hier gibt es nicht zu sehen…
Abendmagazin

Interview: André Kaufmann von der SuperBooth

André Kaufmann ist der Erste, der bei uns eintrifft. Er ist unser neuer „Chef“ und erzählt uns ein bisschen über die Umgebung.

„[…] Genau, wir haben den, ähm, André Kaufmann zu Gast, den Chef von diesem, von dem ganzen Spektakel hier. André, wie geht's dir? — Hervorragend, danke. Hallo, guten Morgen. — Du bist noch abgelenkt. — Ich muss noch posten, ich bin ja jetzt der Social Media Manager. — Auch noch? — Ja. — Der Wasserbeauftragte und der Social Media Manager. — Ja, genau.“

Interview: Andreas Schneider von SchneidersBuero

Als Gründer von Schneiders Laden, Alex4 und Superbooth ist Andreas Schneider eine prägende Figur im Berliner Musik-Sektor. Diese drei Unternehmen fungieren als Geschäft, Vertrieb und Messe für elektronische Musikinstrumente. Alle Bereiche zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Nähe aus, die in der Branche als selten anzutreffen gilt. Jetzt ist es damit vorbei.

„Du machst wieder mit deinen alten Kumpels Musik, hab ich gehört. — Ja, ich habe gesagt, ich brauche ein Ausstiegsszenario, das jeder versteht. Ja, ich meine das wirklich ernst, auch intern in den, äh, verschiedenen Firmen, wo ich bis jetzt immer zur Not den Müll rausgetragen hab und die Tür abgeschlossen hab. Äh, das mach ich jetzt nicht mehr. Ich sag so.“

Interview: Alexander Spree ein Künstler

Alexander Spree, auch bekannt unter dem Künstlernamen Dr. Spre, ist ein in Berlin ansässiger Techno-Musiker, Produzent und Content Creator. Er zeichnet sich durch die Verbindung seiner klassischen Klarinetten-Ausbildung mit elektronischer Musik aus. Herr Spree ist insbesondere für seine Arbeit im Bereich Modular Techno und "dawless" Produktionen bekannt. Darüber hinaus betreibt er einen populären YouTube-Kanal und ist Teil des Projekts "Chaosmology".

„Aber das ist eine schöne Überleitung, wir haben gerade vorhin eine Musik gehört und zwar die isländische Mucke, die gerade lief, da hast du gesagt, das ist eine Musik, die sehr liebevoll hergestellt wurde und du kannst erkennen, wenn du eine Musik hörst besonders, wenn die mit diesen Bausätzen agiert oder elektronisch hergestellt ist, dass die gut gemacht ist, beschreib unseren Hörern und Hörern nochmal, woran erkennt man das? — Genau, also gut ist jetzt eher in dem Sinne, ich meine nicht so gut im Sinne von fein, hast du gut gemacht, sondern eher so in dem Sinne von, jemand hat für das, was er da tut, Liebe. Timmy hat ja auch Liebe bekommen, da haben sie dann einfach, […] den Leichenkadaver in die Nordsee verklappt, ja, von wegen.“

Interview: LXC + Toni Wobble als Künstler

LXC aus Leipzig bewegt sich klanglich zwischen Ambient und Hardcore, mit Fokus auf gebrochene Beats, dubwise Soundscapes und massiven Subbass. Seit den frühen 1990er-Jahren aktiv – von experimentellen 8-Bit-Studien bis zum noisigen Drum-&-Bass-Liveact – veröffentlichte er zahlreiche Releases auf internationalen Labels und prägte die Szene mit seinem eigenwilligen Stil zwischen Jungle, Dub und radikaler Bassmusik.

Toni Wobble ist seit über zwanzig Jahren Musiker und seit mehr als zehn Jahren in Studio-Produktionen tätig. Seit fünf Jahren arbeitet er zudem professionell als Tontechniker. 2009 wurde er im Rahmen der Anti-Atom-Bewegung mit der Band „Gaggeldub“ zum Dubactivist und nutzte Dubmusik sowie Livestreams von politischen Aktionen, um seinen Bass als Werkzeug gegen unterdrückerische Systeme einzusetzen.

„Ihr habt eben gerade auf dem Supersystem gespielt. — Corner, sehr schön. — Gekornert, ihr habt gecornert. — Am Strand. — Ja? — Bisschen Dub am Strand, bisschen verrücktes Zeug. Ist ja richtig gut. Ja? — Richtig laut. Also, der Sound rult den ganzen Platz. Man hört's bis hier. Die eine Baseline. — Diese eine Baseline. Der Wummer, der jetzt hier gerade so... Genau, da aber wir. — Und da gibt's diese feinen kleinen Knöpfe. — Die machen das wirklich. — Ja. — Und das ist so eine Freude, da dran zu drehen. — Das ist sehr gut. Die Naff-Nops. Ja. — Ihr durftet selber nopseln. — Ja, das ist da. Das ist schon Pflicht. — Also... Mit Erlaubnis vom Chef. Ja. Man... Also, kein Knopf sollte unberührt bleiben. Wurde auch nochmal extra eingemessen.“

Abendmagazin

Die Sendung besteht aus aktuellen Themen kultureller bis politischer Natur, vermischt mit Veranstaltungstips, Literaturvorstellungen, Wetterbericht und in der Regel Live-Musik im Studio. Irgendjemand hat alles vorbereitet. Andere macht schon länger nichts mehr, sind manchmal selbst nicht da und verlieren hin und wieder den Faden.

Der ständige Studiogast behält in jeder Situation die Fassung.